Wanderungen mit dem HVN

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Am 24 Januar 2004 lädt unser Wanderführer Wolfgang Petto alle interessierten Wanderfreunde ein, die Landschaft der näheren Umgebung zu genießen.

Winterwanderung

zu Bachtälern und Höhen im Ahrgebiet

Samstag, 24. Januar 2004


Treffpunkt:

10.00 Uhr an der Kirche St. Gereon in Niederbachem

Anfahrt:

Mit PKW (Fahrgemeinschaften) auf der B257 über Altenahr und Dümpelfeld bis zum Parkplatz Birnbachsmühle vor Leimbach, ca. 45 km

Wanderstrecke:

Durch das Birnbachtal zur Hohen Warte, dann über den Karl-Kaufmann-Weg hinab ins Frauenbachtal. Weiter durch das Gilgenbachtal und über Adorferhof und Gilgenbach zurück zum Ausgangspunkt. Einkehrmöglichkeit am Ende der 15 km langen Wanderung, die je nach Witterung verkürzt werden kann.

Rückkehr:

ca. 16.30 Uhr

Wanderführer:

Wolfgang Petto, Telefon: 0228 34 47 71

Alle Wanderfreunde sind herzlich eingeladen!

Nachbetrachtung

Eine winterliche Wanderung

Zum Treff um 10 Uhr an der Niederbachemer Kirche, konnte Wanderführer Wolfgang Petto 17 Wanderfreudige begrüssen. Patrik mit seinen 6 Jahren war der Jüngste. Und schon ging es mit fünf Autos los in Richtung Ahr. Bei Dümpelfeld verliessen wir das Ahrtal und folgten dem Adenauer Bach bis kurz vor Leimbach, zum Parkplatz Birnbachsmühle.
Kurz vor 11 Uhr begann nun unsere geplante Wanderung. An einem Bach entlang stiegen wir durch Mischwald gemütlich hoch. Ein kleiner Wasserfall, zu einem kristallenen Spitzenvorhang gefroren, war wunderschön anzusehen. Leicht rieselten die ersten Schneeflocken durch die Baumwipfel. Nach einer Stunde, wir befanden uns jetzt im hohen Fichtenwald, trafen wir auf den Karl-Kaufmann-Weg. Diesen liefen wir eine Weile entlang und bogen dann nach rechts ab zur Hohen Warte, 628 m hoch. Nach einer weiteren halben Stunde waren wir am Fuss des Berges angekommen. Ein paar Unentwegte stiegen noch die letzten Meter bis zum „Gipfel“ hoch.

Bis hierher waren wir schon 5,6 km gelaufen. Unser Rucksackpicknick hatten wir uns jetzt  redlich verdient. Mittlerweile schneite und eiselte es kräftig. Aber weiter ging`s. Man musste sich beim Gehen den sichersten Tritt suchen. Unter dem Schnee waren Pfützen und Boden gefroren. Einige suchten unfreiwillig in ihrer ganzen Länge die Berührung mit der Erde. Ein paar blaue Flecken werden sie zur Erinnerung wohl eine Woche lang gespürt haben. Aber was so ein rechter Wanderer ist.....
Nach weiteren 2 km kamen wir durch den Weiler Adorfer Hof. Ganze 30 Einwohner zählt der Ort. Einer, der sich hier seinen Alterssitz auf der Stelle der alten Mühle gebaut hat, meinte, es sei der schönste Winkel der ganzen Eifel.
In einem Bushalte-Häuschen in Gilgenbach warteten wir  den stärksten Regen und Schnee erst einmal ab.

Nun ging es weiter durch den Ort und wieder hinunter zum Parkplatz. Alle haben tapfer durchgehalten und es hat auch noch Spass gemacht. Wir waren eine nette Gruppe. Es lernten sich sogar noch ehemalige Neubürger kennen, obwohl sie schon 30 und mehr Jahre in Niederbachem wohnen.
Patrik verdient ein grosses Lob. Er hatte unermüdlich mitgemacht und ist sicher noch einen Kilometer mehr gelaufen als die Erwachsenen. Für die waren es insgesamt  ca 16 km Wegstrecke.
Im Ahrbogen bei Altenahr stärkten wir uns zum Abschluss bei Kaffee und Kuchen. .
Dank sagten wir Wolfgang Petto, der eine so landschaftlich schöne  Wanderung ausgesucht hatte. Schnee war allerdings dabei ursprünglich nicht vorgesehen, stellte aber doch nach Ansicht der Wanderer einen besonderen Reiz dar. Aber was so richtige Wanderer sind.....

Der Karl-Kaufmann-Weg, benannt nach einem langjährigen Eifelvereinsvorsitzenden, führt von Brühl über 181 km bis nach Trier. Er berührt im Ahrgebiet, in der Hocheifel, in der zentralen Vulkaneifel und der Trierer Gegend besonders reizvolle Wanderwege.

A. Thelen