Wanderungen mit dem HVN

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Am 15.Oktober 2000 lädt unser Wanderführer Hermann Langguth wieder alle interessierten Wanderfreunde ein, die Landschaft der näheren und weiteren Umgebung zu genießen.

Herbstswanderung
zur Akropolis
Sonntag, 15. Oktober 2000


Treffpunkt:

10.00 Uhr an der Kirche St. Gereon in Niederbachem

Anfahrt:

Mit dem PKW über Berkum, Adendorf, Eckendorf, Holzweiler zum Parkplatz oberhalb von Dernau; 20 km

Wanderstrecke:

Ab Parkplatz oberhalb des Rotweinwanderweges durch Weinberge, Wiesen und Wald zur Akropolis. Im Bogen über Alteheck wieder zurück zum Parkplatz;
15 km; Rucksackverpflegung

Rückkehr:

ca. 17.30 Uhr

Wanderführer:

Hermann Langguth, Telefon: 0228 34 79 04


Alle Wanderfreunde sind herzlich eingeladen!

Während der ganzen Wanderung hofften wir mit Hermann Langguth, unserem Wanderführer, daß die Sonne doch noch die Nebelschleier durchdringen werde, damit das Herbstlaub golden aufleuchte. Aber nein. Der Nebel hüllte das Land ein. Man sah nicht die Städtchen Dernau und Mayschoß im Ahrtal, an dessen Hang wir hoch oben entlangwanderten. Nur die Musik vom Weinfest und Autogeräusche drangen herauf. Als sich der Nebel etwas lichtete, sah man in die Weinberge. Ein Winzer war noch bei der Burgunder-Lese.

Schlehen, Rosen, Ginster und kleinknorrige Eichen säumten den Weg. Auf dem kargen Boden, der sich in dünner Schicht über das schiefrige Grundgebirge legt, wuchsen noch Tausendgüldenkraut, Thymian, Ziest, Kartäusernelke und Natternkopf - Pflanzen, die wir vom Rodderberg kennen. Wenn man nicht weit sieht, schaut man eben in die Nähe, wie gesagt, bewundert die mit feinen Wassertröpfchen geschmückten Spinnengewebe, sieht die Wildwechsel und Spuren auf den feuchte Wegen, staunt, wie der Nebel wechselnde Scheier über die Bäume breitet.

Jedenfalls, das Wetter war trocken, es gab viel zu sehen und zu erzählen. Um 13.15 Uhr ließ man sich vor der Akropolis auf dem 345 m hohen Mönchsberg zum Picknick nieder. Frau Langguth spendierte einen Aufgesetzten aus roten Johannisbeeren. Und um 15 Uhr waren wir nach einer weiteren Stunde Wanderzeit wieder bei den Autos oberhalb von Dernau - zu früh, um nach Hause zu fahren. 16 von 18 kehrten darum noch “Im Rebstock” im Weinstädtchen Dernau ein, um bei Federweißem, Zwiebelkuchen, Wein und Kaffee einen schönen Wandertag ausklingen zu lassen.


Gertrud Steinlein