Wanderungen mit dem HVN

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Am 21 Oktober 2001 lädt unser Wanderführer Wolfgang Petto alle interessierten Wanderfreunde ein, die Landschaft der näheren Umgebung zu genießen.

Herbstwanderung
nach Stadt Blankenberg


Sonntag, 21. Oktober 2001


Treffpunkt:

10.00 Uhr an der Kirche St. Gereon in Niederbachem

Anfahrt:

Mit PKW über Königswinter – Ittenbach – Oberpleis nach Uckerath, Parkplatz an der B 8; ca. 30 km

Wanderstrecke:

Über Süchterscheid und Ahrenbach nach Stadt Blankenberg. Dort Einkehrmöglichkeit sowie Gelegenheit zur Umschau im historischen Ortsbereich und der mittelalterlichen Burganlage. Dann auf anderem Weg zurück zum Ausgangspunkt. Ca. 15 km

Rückkehr:

ca. 17 Uhr

Wanderführer:

Wolfgang Petto, Telefon: 0228 34 47 71

Alle Wanderfreunde sind herzlich eingeladen!


Herbstwanderung nach Stadt Blankenberg am 21. Oktober 2001


Es roch nach Herbst und Land, nach jauche und Pferdemist und moderndem Laub. Eine blasse Sonne schien durch dünne Wolken. Die Luft war kühl. Eine schöne Zeit zum Wandern im Herbst.

Die fünfzehn Wanderer waren bis Uckerath mit den Autos gefahren, um von dort das südlich an Stadt Blankenberg angrenzende Hügelland auf einem Rundwanderweg zu erkunden. Grüne, frische Weiden breiteten sich aus, eingebettet in Wald aus Birken, Tannen und Buchen. Bergan, bergab am Sommershof und Löbach vorbei erreichten wir das idyllische Krabachtal. Unten an den Fischteichen bei einer ehemaligen Mühle kümmern sich die „Naturfreunde Ravenstein“ im Frühling um Lurche und Kröten.

Dort verlassen wir den X9-Weg und folgen dem S-Weg, dem Sieg-Höhenweg, bergan in Richtung Süchterscheid. Es empfängt uns das Läuten der Mittagsglocken. Von hier sind es noch zwei Kilometer bis Blankenberg auf direktem Weg. Da wir aber die schöne Landschaft genießen wollten, führte uns unser kundiger Wanderführer Wolfgang Petto zunächst über die Höhe, von wo aus man schon den spitzen Kirchturm von Blankenheim sah, dann auf einem schmalen Pfad durch das naturgeschützte Ahrenbachtal hinauf nach Blankenberg.

Im Haus Sonnenschein kehrten wir ein und genossen das vorbestellte Essen. 1245 von Graf Heinrich III zur Stadt erhoben, hat sich Blankenberg bis heute sein mittelalterliches Stadtbild bewahrt. Wir beschlossen, bei anderer Gelegenheit, Stadt und Burg ausführlicher anzuschauen.

Nach 1 1/2 stündiger Pause, um 14.30 Uhr, traten wir den Rückweg an, dem Höhenrücken folgend, auf dem Blankenberg hoch über dem Siegtal. Man sah weit, bis zum Michelsberg in Siegburg und in die Rheinebene. Auch hier zeigte sich wieder das stille Bild von grünen Weiden mit Kuhherden, Schafen und Ziegen zwischen den sich färbenden Mischwäldern, ausgebreitet auf dem Hügelland, Um 1/2 5 Uhr waren wir wieder bei den Autos. Schön war es, einmal diese Sieg-Landschaft zu erleben, die Ruhe in sich aufzunehmen. Dankbar sind wir für unsere vielfältige rheinischen Heimat.

Gertrud Steinlein